Schachmatt

Ok. Das folgende hab ich im Internet gefunden, bei einem Artikel über Schach. Anscheinend gibt es jetzt ein „Kandidatenturnier“, bei dem „Kandidaten“ gegen den Weltmeister oder Großherzog oder wie das heißt spielen dürfen. Sozusagen sowas wie der „Schach-Bachelor“.

Nu kenn ich mich gar nicht im Schach aus. Mein Hirn ist viel zu linear und schwäbisch für sowas, ich wäre jedesmal beleidigt, wenn der Gegner nicht das macht, was ich denke („Jetzt hab ich mir das so schön überlegt und dann ist das alles für die Katz! So eine Verschwendung! Das giltet nicht!“) und ich war etwas albern aufgelegt. Dem ist zuzuschreiben, dass ich ein harmloses Glossar, das der Anbieter des Artikels freundlicherweise dem Schachlaien an die Hand gegeben hat, mit den „WirsindkeineSchafe“- Untertiteln gelesen habe.

Hier für Euch das etwas andere Schach-Glossar:

Original: 

Schach ist ein strategisches Brettspiel, bei dem zwei Spieler abwechselnd ihre Figuren auf dem Spielbrett bewegen.

WskS-Untertitel:

Ok. Sowas wie eine Tanzfläche. Ein großes Brett und die Spieler bewegen sich darauf.

Original:

Weiß beginnt immer, es besteht Zugpflicht. Mit jeder Figur kann eine des Gegners geschlagen werden.

WskS-Untertitel:

Ach Mensch, immer dieser beschissene Rassismus! Aber schon ein organisatorisch krass schwieriges Spiel, wenn die Figuren immer unterschiedlicher Hautfarbe sein müssen! Und dann muss man dabei auch noch rauchen. Vielleicht haben sich das Raucher ausgedacht. So als Antwort auf die Nichtraucherkampagnen. Nach dem Motto: Rauche und bewege Dich! Oder: Rauchen IST gesund!

Original:

Jeder Spieler hat 16 Figuren, die nur nach bestimmten Regeln gezogen werden dürfen.

WskS-Untertitel:

Ah, verstehe: Es gibt 16 Figuren, die mit Rauch gemacht werden müssen. Eigentlich eine nette Idee. Vielleicht haben die auch so bunten Rauch, damit’s bisschen schöner aussieht.

Original:

Der Springer zieht in beliebiger Richtung über zwei Felder: Erst vertikal oder horizontal, dann diagonal; oder erst diagonal und dann vertikal oder horizontal. Das erste Feld darf dabei besetzt sein. Der Turm kann horizontal und vertikal beliebig weit ziehen, darf aber keine anderen Figuren überspringen. Die acht Bauern dürfen immer einen Schritt nach vorne ziehen, wenn das Feld leer ist. Sie schlagen vorwärts diagonal.

WskS-Untertitel:

Ok. Das klingt wie Gummitwist. Erst springen und dann … WAAAAAS? Ich komm nicht mehr mit. Und das war ja klar: Am Schluß dann wieder Gewalt!

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Original:

Es gewinnt der Spieler, der den gegnerischen König schachmatt setzt. Das bedeutet, der König wird in jedem Fall geschlagen, egal, wie der bedrohte Spieler eine seiner Figuren zieht. Eine weitere Möglichkeit zum Spielgewinn ist die Aufgabe des Gegners. Dies ist während des Spiels jederzeit möglich.

WskS-Untertitel:

Ach, deshalb heißt das Spiel Schach, wegen schachmatt. Jetzt versteh ich das, hab mich schon gewundert. Naja, das ist nix für mich. Viel zu brutal mit den ganzen Kloppereien und dem Bedrohen und so.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Schachspielen und Leute: Passt auf Euch auf und kloppt Euch nicht zu doll dabei. Das ist es nicht wert, ist doch nur ein Spiel!

 

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