Ok. Am Ende einer Internetdiskussion hat mir ein Internetler viel Glück mit meiner „Mission“ gewünscht. Es war eine englische Diskussion, deshalb ist das Wort etwas anders zu bewerten, als im Deutschen. Das war ein bisschen komisch für mich, auch, wenn es nett gemeint war, weil ich mich nie als jemand mit einer Mission gesehen hab. Mein Verhalten erscheint mir als die logische, moralische Schlußfolgerung dessen, woran ich glaube. Ganz einfach. Und aus irgendeinem Grund, erlaubt es mir mein Gewissen, meine Moral nicht, mich mir selber zu sehr zu entziehen. Wenn ich merke, ich bin ungerecht oder parteiisch alleine aus Emotionalität heraus, ohne, dass ich diese Parteilichkeit mit Argumenten verteidigen kann, spüre ich ein kleines, unwohles Gefühl. Das ist für mich das Signal, dass irgendwas nicht sauber ist an meinen Argumenten und/oder Gefühlen. Und dann beginne ich den betroffenen Komplex abzutasten, abzuklopfen. Ich versuche rauszufinden, welche meiner Gedanken oder Meinungen emotional bedingt sind und folge denen dann nach, um zu sehen, ob ich auch reale Gründe für diese Emotionen hab. Ich prüfe, ob ich meine Meinung, meine Überzeugung argumentativ verteidigen kann. Weil ich daran glaube, dass niemand das Recht hat einfach zu sagen: Das ist so, weil ich das so sage oder fühle.

Ich glaube daran, dass jeder den anderen Mitinhabern dieses Planeten so viel Respekt schuldet, dass er sich nicht über die anderen stellt, sondern sich einreiht, sich integriert und versucht zu kommunizieren anstatt zu dominieren. Nu ist die Wahrheit natürlich, dass mit dem Internet auch eine neue Dominations- und Hasswelle entstanden ist. Da nun jeder öffentlich was sagen kann, meinen viele, ihre Meinung sei nun universell und richtig allein aufgrund der Tatsache, dass es ihre Meinung ist. Es ist ein ermüdender Zeit- und Nervenaufwand sich immer wieder auf Diskussionen mit diesen Menschen einzulassen und zu versuchen sie auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Sie wieder in den Kreis der Lebenden zu holen und das am besten ohne zornig oder schnippisch zu werden, obwohl man selbst mit Zorn und Schnippigkeit (?) übergossen wird.

Aber jeder muss das tun, woran er glaubt. Und ich glaube nicht daran, dass jemand anzuschnauzen, selbst, wenn es gerechtfertigt wäre, dazu führt, dass derjenige zuhört. Deswegen versteh ich oft die Menschen nicht, die andere zum Umdenken bringen wollen, aber dann auf jede Provokation mit einer Provokation zurück reagieren. Da muss ich mich doch fragen: Worum geht es Dir denn eigentlich? Was ist denn eigentlich Dein Ziel? Ist Dein Ziel ein Beleidigungsduell oder zu jemand durchzudringen? Und wie glaubst Du Dein Ziel zu erreichen, wenn Du genau das anwendest, was Du bei anderen ankreidest? Wenn der einen Seite nur daran gelegen ist ihren eigenen Standpunkt hervorzuheben oder surchzubringen, wenn es oft nur darum geht zu schockieren und andere zu verletzeb, dann muss ja nu mal der Erwachsene und der bessere Mensch sein (kleiner Hinweis: in der Regel ist das nicht derjenige, der starr nur seine eigene Ideologie sieht, sondern derjenige. Def einen Menschen sieht und versucht mit dem zu kommunizieren). Sonst kommen wir ja nicht vorwärts.


Natürlich weiß ich, dass das nicht leicht ist und an einem nagt. Es nagt an mir. Mit jedem schrecklichen, unbarmherzigen, grausamen tweet oder Kommentar im Netz zuck ich mehr zusammen. Ich frag mich, wie diese Menschen mit sich leben können. Schlimmer oder dringlicher: Ich frag mich, wie wir mit ihnen leben können. Und umgekehrt natürlich. Denn die fragen sich wahrscheinlich, wie sie es mit den ganzen auf ihre Gefühle hörenden, toleranten Naivlingen aushalten sollen (oder wie auch immer sie Menschen wie mich benennen). Denn, was in england und amerika schon real ist, eine Teilung der Gesellschaft, Menschen, die beschlossen haben, dass sie mit andersdenkenden nicht mehr zusammenleben können und ein dürftig kaschierter und im Zaum gehaltener Bürgerkrieg, der bei jeder Gelegenheit explodieren kann, greift auch in der restlichen Welt um sich. Wie soll man mit jemand zusammen arbeiten oder jemand im Bus gegenübersitzen, wenn man weiß, dass diese Person rassistische, gewalttätige Ansichten hat? Wie sollen wir der Polizei und der Bundeswehr  vertrauen, die uns beschützen sollen, wenn die mit nazis sympathisieren und brutal und maßlos gegen Bürger vorgehen?

Ich hab für mich eine Möglichkeit gefunden, es zumindest auszuhalten, ohne dass es mich aktiv zu sehr belastet und mich hoffnungslos für uns Menschen macht: Wenn ich, wie oben beschrieben, meine Meinungen und Ideen auf ihre Standfestigkeit und ihre Güte abklopfe (denn ein wichtiger Punkt ist für mich, dass meine Meinungen nicht aus egoistischen oder kleinlichen Gedanken, Gefühlen bestehen, sondern aus moralisch guten), dann treff ich meistens auf einen entscheidende Stein im Schuh. Und diese eine Sache ist ein Konflikt den jeder von uns hat und der für uns selbst vollkommen unlösbar ist:

Letztendlich basiert alles, was wir im gesellschaftlichen, zwischenmenschlichen Bereich sind und denken, lediglich auf „Glauben“. Wenn wir unseren Überzeugungen bis zur allerletzten Quelle folgen, ihre Beweggründe wie eine Zwiebelschale appellen, landen wir irgendwan an dem einen Punkt, an dem Wort gegen Wort steht. An dem es keinen Beweis, keine These für die Richtigkeit einer Behauptung gibt, sondern nur Glauben. Was ich damit meine? Gut, ich geb zu, das klingt etwas kryptisch. Nu, da komm ich doch mal wieder mit einem meiner üblichen Beispiele um die Ecke.

Nimm als Beispiel Gerechtigkeit. Das ist ein inzwischen weltweit anerkanntes Konzept, das universell als gut und erstrebenswert gilt. Keiner würde denken, Gerechtigkeit könnte was schlechtes sein. Aber warum? Nenn mir einen realen Grund, der nicht einfach nur ist: Gerechtigkeit ist gut und gerecht. Nenn mir einen objektiven Grund, der Bestand hat losgelöst von uns Menschen. Es gibt keinen wirklich physischen, objektiven Grund dafür. Man könnte höchstens eine Art von Naturphysik ableiten, aufgrund der Tatsache, dass die meisten Systeme am besten funktionieren, wenn sie einigermaßen ausgeglichen sind. Wenn der Parasit den Baum erstickt, in dem er sitzt, dann schadet er sich selber. Somit ist es in seinem natürlichen, instinktiven Interesse, dass eine Ausgewogenheit, eine „Gerechtigkeit“ herrscht. Aber nicht aus moralischen Gründen, sondern aus rein selbstorientierten.

Oder nimm einen Ausbeuter, der auf eine Insel kommt, die Eingeborenen unterjocht durch Morde, Vergewaltigungen und Restriktionen. Dann zwingt er die Überlebenden Goldminen zu bauen, dort zu arbeiten und ihm das ganze geförderte Gold zu geben. Selbst hier liegt es im Interesse des Arschlochs, dass es sowas wie eine pervertierte Gerechtigkeit gibt. Nicht auf der Ebene Arschloch <->Sklave, aber auf der Ebene Sklave <-> Sklave. Wenn ein Sklave einem anderen Sklaven das Brot stiehlt, liegt es im Interesse des Ausbeuters „Gerechtigkeit“ walten zu lassen, weil es sonst die Arbeit unterbricht und es immer ein Drahtseilakt ist die Sklaven nicht so sehr zu unterdrücken, dass ihnen der Tod besser erscheint als das Leben als Sklave. Denn dann würden sie rebellieren. Also nutzt er diese niederste Form der Gerechtigkeit, um den Menschen die Hoffnung auf mehr Gerechtigkeit vor der Nase baumeln zu lassen. Denn so lange wir Hoffnung haben, sind wir relativ gut zu managen.

 Und wenn er wirklich pervers ist, gibt er ihnen „das Gefühl“ frei zu sein und von der Sklaverei zu profitieren, weil er weiß, dass sie so nicht gegen ihn, sondern sogar freiwillig für ihn arbeiten. Und so braucht er keine Wächter mehr, um sie zum Arbeiten zu zwingen, wenn er ihnen einen Mini-Mini-Anteil am Schatz abgibt und ihnen die Illusion lässt, sie hätten eine Wahl (ist natürlich nur eine Illusion, denn inzwischen haben die Sklaven ja kein eigenes Land mehr, was sie bewirtschaften könnten und wenn sie nicht für ihn arbeiten, verhungern sie. Und letztendlich, wenn es dem Ausbeuter wirklich schadet, wird er Mittel und Wege finden, sie gewaltlos zur Arbeit zu zwingen, da er am längeren Hebel sitzt. Denn inzwischen gibt es zum Beispiel Supermärkte, weil die Menschen ja nicht mehr Selbstversorger sind. Und in Supermärkten kannst Du nicht für Deinen Einkauf arbeiten. Die wollen Geld sehen).  Hmm…komisch, das klingt alles irgendwie so vertraut?! Wo hab ich sowas schon mal gesehen? OH!

Man könnte also irgendwie argumentieren, dass ein bestimmtes Maß an Gerechtigkeit tatsächlich lebensnotwendig ist und es somit reale, objektive Gründe für Gerechtigkeit gibt. Aber das ist natürlich Äpfel mit Mandarinen vergleichen, denn das, was wir unter Gerechtigkeit verstehen, ist ein Konzept, das viel weiter gefasst ist als das, was ich grad erzählt hab. Und der entscheidende Unterschied ist, dass in unserem Verständnis Gerechtigkeit etwas Gutes an sich ist und kein notwendiges Übel als Mittel zum Zweck. 

Also, zurück zum Anfang: Wenn wir von bestimmten Dingen sprechen, wie Gerechtigkeit, Anstand, Gleichheit, Freiheit, dann erscheinen uns diese Dinge genauso gegeben, natürlich und richtig, wie dass es nachts dunkel ist und morgens hell wird. Wir sagen diese Wörter und denken, jeder weiß, was damit gemeint ist. Als wären sie universal. Sie sind für uns so real, wie die Gravitation. Aber für die Nacht und den Tag und die Gravitation gibt es reale, objektive Gründe und Bedingungen. Sie bestehen außerhalb von uns und auch losgelöst von uns. Für all die gesellschaftlichen Konzepte, die ich gerade genannt habt, gibt es dies alles nicht. Es sind lediglich Entscheidungen, die jeder von uns getroffen hat. Und hier liegt der Knackpunkt der ganzen Sache. Wenn es keine reale, objektive Grundlage für Gerechtigkeit, Freiheit und sowas gibt, dann gibt es nur subjektive Grundlagen. Und deshalb heißt Gerechtigkeit für jeden was anderes. Es heißt ganz genau das, was jemand entscheidet, was es heißt.


So. Dass das nicht funktionieren oder gutgehen kann, müsste jedem klar sein. Es ist wie ein gesellschaftliches Babylon. Was noch schlimmer ist, ist, dass wir uns dieser unterschiedlichen Definition, die jeder hat, meist gar nicht wirklich bewusst sind. Unterbewußt wissen wir das schon irgendwie. Wir loten praktisch bei jeder Interaktion mit jemand, unterbewußt dessen Gewissensentscheidungen aus, gleichen sein Verhalten, seine Normen ab mit uns bereits bekannten Verhaltensmustern, um herauszufinden, zu welcher Sorte das Gegenüber gehört, um dann einen Weg zu finden, damit umzugehen, wenn es eine andere ist als wir. Reibung, Streit und Krieg sind da vorprogrammiert. Es ist als würden wir eine unterschiedliche Sprache sprechen – ohne es überhaupt zu merken! Wir glauben Gerechtigkeit sei ein stabiler Punkt, der für alle am gleichen Fleck ist und verstehen deshalb nicht, warum Menschen Dinge tun können, die für uns unfassbar sind und sich weder schlecht deshalb fühlen, noch sich selbst als ungerecht empfinden.

Und das, was für Gerechtigkeit gilt, gilt selbstverständlich auch für andere Gesellschaftsbegriffe wie Gleichheit, Freiheit und so weiter. Es ist für mich unverständlich, dass noch niemand dieses Thema angesprochen hat. Ja, erscheint mir nahezu fahrlässig hahnebüchen! Klar gibt es Philosophen, die zu den Begriffen geschrieben und gelehrt haben, klar gibt es Versuche eine gemeinsame Regelung für diese Dinge zu finden, wie die UN oder Verfassungen. Da steht dann drin: Wir wollen Gerechtigkeit und Gleichheit. Aber man muss doch erstmal einen gesellschaftlichen Konsens finden, was das überhaupt heißt. Gerechtigkeit. Einen greifbaren Konsens.

Was man hätte machen müssen ist: Eine Weltversammlung einberufen und sagen: „Leute, heute wollen wir festlegen, was Gerechtigkeit heißt.“ Und dann hätte man sich hingesetzt und den Minimalkonsens versucht zu finden und diesen als Norm festgelegt. So wie 1= 1 ist, hätte Gerechtigkeit zum Beispiel bedeutet, dass prinzipiell jeder das Anrecht auf die gleichen Rechte hat. Dass ein Oberhaupt eines Landes oder Stammes für all seine Bürger gleich gut sorgen muss. Das bedeutet nicht, dass nicht jeder seine eigene Norm für Gerechtigkeit haben kann, die darüber hinausgeht, aber es bedeutet, dass keiner eine haben kann, die darunter liegt! 

Und diese Definition von Gerechtigkeit hätte man dann ganz normal in der Schule lehren können, so wie man Physik lehrt. Da sagt der Lehrer: „Gerechtigkeit ist….“. Diese Definition von Gerechtigkeit wäre die Grundlage jedes Rechts gewesen. Und wenn sich nicht alle Länder beteiligt hätten, wäre es auch nicht schlimm gewesen, Überzeugungen kommen bei manchen schneller, bei anderen länger. Wichtig wäre nur gewesen, dass man eine Mehrheit dazu bringt teilzunehmen. Mit so einem Konsens wären wir alle auf dem gleichen Stand, was Gerechtigkeit objektiv heißt und hätten weiterhin noch die Möglichkeit einer subjektiven Gerechtigkeit. Wir müssten uns nicht immer wieder erneut um die grundlegendsten Dinge streiten und uns gegenseitig missverstehen und zerfleischen. Mit so einer Verständigung, hätte man Ungerechtigkeit natürlich nicht abgeschafft, das wäre auch gar nicht das Ziel – aber man könnte besser gegen sie vorgehen, weil der ganze subjektive Mist weg ist, mit dem sich ganz viele freikaufen. Vor allem die, die Gerechtigkeit mit Füßen treten, nutzen aus, dass keiner so genau weiß, was gerecht ist. Nimm zum Beispiel trump: Dem hätte man mit so einer Norm schon lang Ungerechtigkeit nachweisen können, weil er sich ganz klar nicht als Präsident aller amerikaner sieht.

Und nun komm ich zurück zum Anfang. Zu meinen Schwierigkeiten damit zurecht zu kommen, dass so viele Menschen für mich unvorstellbare Dinge tun und keinerlei Unrechtsempfinden dabei haben. Das Beispiel Gerechtigkeit zeigt, warum manche Menschen Dinge tun und fühlen, die für mich total abartig sind und die ich nicht mal theoretisch nachvollziehen kann: Sie haben für sich die ganzen subjektiven Gewissensfragen anders entschieden als ich. Und deswegen fühlen sie sich auch nicht schlecht, wenn sie andere Menschen hassen, nur weil diese nicht deutsch sind. Und deswegen können manche Leute andere Menschen mit Bierkrügen halbtot prügeln, während ein Bierzelt voll Menschen drumrumsteht ohne einzugreifen und trotzdem noch mit sich weiterleben, während es für mich so unerträglich ist, dass wir Menschen in unserer Mitte haben, die sowas tun und andere, die es gutheißen, dass ich kaum weiß, wie ich damit umgehen soll.


Nachdem ich all das gedacht hab, tu ich mich nun ein wenig leichter damit, die ganzen Hasskommentare oder auch nur eiskalten, egoistischen Kommentare unter Zeitungsartikeln im Internet auf twitter oder facebook auszuhalten. Weil ich nicht mehr versuche diese Menschen mit meinen Gewissensentscheidungen in Einklang zu bringen. Weil ich besser glauben kann, dass diese Menschen nicht zwangsläufig immer Monster sind.  Weil ich so die Grausamkeit und Ungerechtigkeit dieser Welt besser aushalten kann, ohne den Glauben an die Menschen ganz zu verlieren. Wie so oft hat mir das wirkliche, echte, schonungslose Nachdenken über etwas, geholfen, Zusammenhänge zu verstehen und zu erkennen. Es hat mir geholfen, Dinge zu klären und zu benennen und es hat mich Menschen näher gebracht. Das Problem ist nur: Wenn immer nur ein Teil der Menschen sich bemüht zu verstehen und wir daran nichts ändern, werden wir nie weiterkommen. Wir werden immer vorwärts gehen, um dann wieder rückwärts zu gehen. Ein ewiger Tanz zum gesellschaftlichen Fortschritt und dann zurück in dunkle, vergangene Zeiten. Je nachdem, welche Gruppe sich grad unterdrückt fühlt. 
Es wird Zeit, dass jemand mal wirklich ernsthaft versucht die Welt zu verbessern. Ich mein in echt. Nicht nur dieses: „Ich möchte eine bessere Welt aka, eine Welt, die so ist, wie ich es mir vorstelle und jeder wird da reingepresst“, sondern dass jemand wirklich Verständnis aufbringt für unser Wesen und versucht das in praktische, gangbare Verbesserungen umzusetzen, die real Leben verbessern. Jemand, der kein Eigeninteresse hat, außer dem Wunsch zu verstehen und zu helfen. Wir sind sonst echt verloren. Wir bomben oder produzieren uns sonst ins Nirwana, indem wir den Planeten zurstören. Aber selbst, wenn wir so einen Menschen finden, der bereit ist, sich auf den Weg zu machen uns zu helfen und zwischen uns zu vermitteln – wie könnte der die Menschen überall wirklich erreichen, so dass die wiederum Druck auf ihre Politiker ausüben, zuzuhören? Wenn jemand wirklich mal ernsthaft und menschlich mit der Menschheit reden würde, würden die Politiker und die Industrie (damit meine ich auch die Medien, nicht nur Firmen) das überhaupt zulassen? Würden sie nicht sofort daran gehen diesen Menschen zu zerstören und zu diffamieren? Denn das sind die einzigen, die davon profitieren, wie es ist und die auf keinen Fall Änderungen haben wollen. Ich denk oft, dass, wenn man mal ehrlich mit den Menschen reden würde, sie in die Zusammenhänge einbinden würde, statt sie außen vor zu lassen, die meisten einen gmeinsamen Konsens finden könnten. Aber wie soll das praktisch gehen? Man kann auch nicht nur ein Land versuchen zu erreichen, weil wir inzwischen alle so verbunden sind. Wenn, dann müssen alle mit ins Boot.

Hat jemand ne gute Idee?