Dein Name

Hörst Du, wie ich Deinen Namen in die Nacht hinein sage?
Wie ein Zauberwort aus einer nur uns eignen Sprache?

Ich steh am Fenster, such Dich, irgendwo auf diesem runden Ball,
Du bist Welten entfernt, ohne mich, irgendwo auf diesem runden Ball

Es mutet mir merkwürdig an, dass Du da draußen bist,
bins gewohnt, dass Du in meinem Herzen Deinen Platz einnimmst

Fühlst Du einen kurzen Stich, wenn Dein Name Dich streift,
wie eine liebe Hand, die sanft nach Deinem Herzen greift?

Siehst Du ein Bild von mir, plötzlich erhellt wie vom Blitz, der die Nacht durchzuckt,
wie ich Deinen Namen in die Nacht hinaus schicke, auf dass er die Welt nach Dir durchsucht?

Denkst auch Du an mich, wenn meine Gedanken leise bei Dir Einlass begehren,
fühlst Du Dich plötzlich so warm und geliebt und kannst es Dir nicht erklären?

Treffen sich unsere Gedanken in der Stille der Nacht, zwei funkelnde Diamanten,
zwei Phönixe, so oft vom Feuer verzehrt und immer wieder aus Asche auferstanden?

Ich sprech Deinen Namen in die Nacht wie ein Versprechen
er wacht über Dich, bis die hellen Morgenstunden anbrechen

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