Stille

Stille
Stille kann wohltuender Balsam sein

innehalten
vom kreischenden Wahnsinn der quietschenden Reifen
und der geifernden Stimmen
Gedanken entfalten sich wie sanfte Blütenblätter im Tau
die gepeinigten Nervenstränge finden Frieden vom steten Heißlaufen
Ausruhen. Aufatmen.„Stille“ weiterlesen

Kennt Ihr das?

Herz zu verschenken

Hab ein Herz zu verschenken
Fehldruck, dadurch einzigartiger Sammlerwert
Gebrauchsspuren vorhanden
Voraussetzungen zur Nutzung:
Humor, Intelligenz, Stärke, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit

So oder ähnlich hört es sich wahrscheinlich bei Millionen Menschen an, wenn sie sich und ihre Bedürfnisse beschreiben. Das ist sozusagen die Grundausstattung: Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Humor, Intelligenz usw.. Ohne das geht’s heute nicht mehr. Da denkt man doch: Mensch! All die armen unehrlichen, unverlässlichen, unlustigen Dummlinge. Die kriegen sicher nie jemand ab… oh, warte, irgendwas stimmt da nicht. Ich seh diese Sorte tagtäglich um mich herum hüpfen und die haben alle einen anderen unehrlichen, unverlässlichen Dummling gefunden (ups).Wie kommt es, dass praktisch jeder was will, was praktisch niemand ist?„Kennt Ihr das?“ weiterlesen

Modern Times oder die erstarrte Welt

Ok. Ich muss mal kurz über was schreiben, was mir im Kopf herumklimpert. Dazu muss ich erst eine meiner „Eigenheiten“ nein, ist keine Eigenheit und schon gar nicht in Anführungszeichen. Ich fang nochmal an. Ok. Ich muss mal kurz über was schreiben, was mir im Kopf herumklimpert. Gleichzeitig muss ich eine Warnung aussprechen, dass ich heute etwas überzwerch bin und die Albernheit nach und nach um sich greift und es schafft immer mehr Wörter in Beschlag zu nehmen bevor ich sie erreichen und in Sicherheit bringen kann. Ok, jetzt geht es in echt los:„Modern Times oder die erstarrte Welt“ weiterlesen

Nah und Fern – Annäherungen an das Thema Liebe 2

Ok. Hier kommt der 2.Teil von „Nah und Fern“. In „Nah und Fern“ betrachte ich unstrukturiert verschiedene Arten von Liebe. Im 1.Teil ging es um meine Liebe zum Radsport, jetzt nehme ich mir die Liebe zu einem Haustier vor. Wie immer gehe ich vom Themen – Ursprung aus los und folge dann, unstrukturiert und ungeplant dem Pfad, auf den mich das Thema führt. Ihr denkt an Liebe zu Haustieren ist nicht viel dran über das man nachdenken kann? Oh doch, mehr als man meinen könnte. Schließlich gehen wir so weit wie nötig für unsere Haustiere, wir betütteln sie, wir geben viel Geld für sie aus. Manche Menschen verzichten auf Reisen wegen ihnen. Wir geben ihnen Namen, photographieren sie (wann habt Ihr das letzte Mal Euren Schrank Bello, Euren Gummibaum Erna oder Eure Müslischale Schnurri photographiert?) und wenn sie sterben beerdigen wir sie wie unsere menschlichen Lieben und weinen um sie.

Beim Thema Haustier und Liebe scheiden sich die Geister: Die einen können nicht verstehen, wie man von Liebe reden kann, wenn es sich nicht um einen Menschen handelt, die anderen lieben ihr Haustier so, wie sie auch ein Kind lieben (würden). Das hier ist kein Tiererziehungsblog, glücklicherweise muss ich also nicht vernünftig, sachlich und praktisch sein. Daher lassen wir mal außen vor, was diese ganze Aufmerksamkeit mit den Tieren selbst macht und welche Art von Liebe gut für die Tiere wäre. Stattdessen geht es um das Thema Liebe und ihre Psychologie und was diese Liebe mit uns macht.

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