Schlagwort: Gedicht
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Traurig. Und da bist Du

Traurig mühsam nach vorne schauen fühlen wie ein staubiger, alter Sessel langsam verblassen im grellen Sonnenlicht nicht mehr in Form zu bringen Federn ausgeleiert, Spannkraft verloren
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Mond

Ich lehn meine Stirn an kühlendes Fensterglas seh den so vertrauten Mond ganz klar und hoffe, er bringt mich Dir ganz nah Irgendwo auf diesem Planeten bist Du irgendwo auf diesem Planeten bin ich beide beschienen vom selben Mondenlicht
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Der Morgen vor der Schlacht

Licht und Schatten Beugen und gebogen werden Brechen. Entzwei wie morsche Stöcke, nutzlos Die Hände erhoben zum Himmel stumm flehend
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Nachts

Diese Nacht wie schwarzer Chiffon umhüllt sie mich, fließt um mich herum Diese Nacht raschelt leise, der Wind erhebt sich und treibt sie vor sich her wie eine Herde sie versucht links und rechts anzutäuschen und auszubrechen, doch der Wind ist kein heuriger Hase, er erahnt die nächste Bewegung und hat sie schon unterbunden
