Ambrosia und Schrebergarten

Ein Teil von Dir macht mich verteidigungslos die sanfte, bestimmte Schönheit Deiner Seele lässt jede Mauer schwinden Es ist kein imposantes, krachendes Niederreißen kein Platttrampeln oder in Flammen vergehen nein, sie verschwinden wie ein Lufthauch, wie ein Zaubertrick

Traurig. Und da bist Du

Traurig mühsam nach vorne schauen fühlen wie ein staubiger, alter Sessel langsam verblassen im grellen Sonnenlicht nicht mehr in Form zu bringen Federn ausgeleiert, Spannkraft verloren

Mond

Ich lehn meine Stirn an kühlendes Fensterglas seh den so vertrauten Mond ganz klar und hoffe, er bringt mich Dir ganz nah Irgendwo auf diesem Planeten bist Du irgendwo auf diesem Planeten bin ich beide beschienen vom selben Mondenlicht

Der Morgen vor der Schlacht

Licht und Schatten Beugen und gebogen werden Brechen. Entzwei wie morsche Stöcke, nutzlos Die Hände erhoben zum Himmel stumm flehend