Kapitulation

Kapitulation

Wenn Worte aus mir herausfließen, doch auf dem Weg zu Dir versanden

Wenn ich meine Hand nach Dir ausstrecke, doch nicht mal unsere Fingerspitzen sich berühren

Wenn ich mit Engelszungen rede, doch Du nur bedrohliches Zischen hörst

Wenn ich Türen öffne, die nur ich geschlossen hielt, doch Du den Unterschied nicht sehen kannst„Kapitulation“ weiterlesen

Leidenschaft? Nee, Freudenschaft!

Ok. Ich hab mir Gedanken gemacht, wie und warum das Wort Leidenschaft Leidenschaft heißt. Es gibt ja diesen etwas nervigen Spruch von der „Leidenschaft, die Leiden schafft“. Aber letztendlich scheint das tatsächlich der Ursprung des Wortes zu sein. Wenn man sich sonst Worte anschaut und sie zerlegt oder schaut, was sie früher mal bedeutet haben, dann erschließen sich einem die Worte und Ihr Ursprung normalerweise. Aber nicht bei Leidenschaft.

Nehmen wir zum Beispiel das Wort Denkmal. Auf den ersten Blick ist es ein merkwürdiges Wort. Ein Imperativ und ein Zeitwort: Denk einmal (nach)! In echt ist es ja aber anders es ist ein (Ge)denk Mal und daraus hat sich – schlauer- und praktischerweise – das Denkmal entwickelt. Aber bei der Leidenschaft kann ich keine solche Herleitung für mich erschließen. Es bleibt immer ein negatives Wort, nämlich Leiden schaffen. Das Suffix -schaft, kommt, wie man auf dieser Seite der Uni meiner innigst geliebten Heimatstadt Tübingen nachlesen kann, tatsächlich vom Verb schaffen.„Leidenschaft? Nee, Freudenschaft!“ weiterlesen

Say my name

Dann platzt die Welt in meine Tränen und alles schäbige ist alltäglich
die großen Träume und die ziehende Sehnsucht sind alt und müde
Hoffnung blickt sich hilfesuchend um nach Gefährten nach versteckten Zeichen
irgendwas zum dran glauben
irgendwas zum echt sein
irgendwas zum festhalten
irgendwas zum bleiben

aber irgendwas ist nicht was

und ich kann einfach nicht im Schatten gehen
da wo die Zweifel wohnen
da wo die blinden Bäume sind
da wo die Wände wachsen
da wo Du nicht bist