Seifenkiste

Ok. Heute muss ich auf meine Seifenkiste steigen und mich aufregen. ‚Tschuldigung, seid nachsichtig mit mir. Was mich aufregt ist das Wort „heutzutage“. Oh Shit, bei näherem hingucken glaube ich, es ist gar nicht das Wort, das mich aufregt! Es ist das „Heute“, das mich wahnsinnig macht. Da hab ich wohl die Arschkarte gezogen. Kann man nicht anders sagen. Heutzutage denkt jeder wir leben in der allerschlimmsten aller schlimmen und unmöglichen Zeiten. Und dass man unbedingt was dafür und dagegen tun muss. Sobald irgendwo ein Sack Reis umfällt ist jedem sofort klar: Dafür muss es einen Schuldigen geben. Das kann man nicht einfach so hinnehmen. Dass sowas überhaupt passieren konnte!

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Unreimlich

Heute hab ich sowas wie ein Gedicht für Euch. Es heißt „Wachtelstraße“. Meine Gedichte reimen sich nie. Vielleicht mal hie und da eine Zeile, jedoch nie im Ganzen. Es sind aber Gedichte. Da bin ich mir hinreichend sicher. Ich nenne es schreibmalen. Es ist interessant darüber nach zu denken, ob das Bild und die Farben das Wort ergänzen oder umgedreht.

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Der Brunnen geht zum Krug und räuspert sich

Ok. Ich hab ein paar lose Gedanken zu Kreativität und zu meinem Schreiben und Denken. Wenn Ihr schon was von mir gelesen habt, wisst Ihr, dass ich Worte liebe. Gar nicht so sehr die Sprache. Natürlich auch die Sprache, notgedrungen, aber vor allem Worte. Ich spiele mit ihnen, ich male sie, ich leere sie aus. In meinem Kopfuniversum gibt für jeden Satz, für jedes Wort, jede Satzwortkombination ein Zuhause. Ich weiß genau, wie sich ein Satz oder ein Wort oder ein Gedanke anhören muss. Aber ich treffe natürlich nicht immer das Ziel.„Der Brunnen geht zum Krug und räuspert sich“ weiterlesen