Blauer Himmel

Ich fühle ein absolutes Nichts für blauen Himmel. Nein, das ist nicht wahr. Ich weiß nicht, warum ich das gesagt habe.

Blauer Himmel überwältigt mich. Ich fühle mich unfähig und ungemütlich. Als müsste ich etwas fühlen, etwas tun, etwas sein, was ich nicht will, nicht kann und nicht bin.

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Die kleine Meerjungfrau oder Märchenmund tut Wahrheit kund

Vor ein paar Wochen hab ich „Die kleine Meerjungfrau“ in einer Comicversion für Kinder gesehen. Und das hat mich ganz eigentümlich bewegt und zum Nachdenken gebracht. Einerseits über die Frage, wie eine Version von etwas in das Bewußtsein gerät, das gerade modern ist und von dort aus weiterentwickelt wird und andererseits was für ein erbarmungsloses, klares Gesellschaftsbild hinter diesem „leichten“ Märchen steckt. Ich frage mich, ob die Menschen, für die es geschrieben wurde, das gesehen haben?

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Antisirenen

Heute habe ich über Sirenen nachgedacht. Zuerst habe ich noch ganz harmlos gedacht: Irgendwie ist es witzig, dass Sirenen, also die Dinger auf Polizeiautos nach den Sirenen benannt sind. Also den singenden Sirenen aus den altertümlichen Sagen.

Aber dann hab ich gemerkt: Irgendwas stimmt da nicht.

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Michael Koslar „Das Salz in der Suppe“

The following is -sadly- only for people able to read german, but the book „Salz in der Suppe“ about Dieter Koslar, written by him -posthum-and his son is so unique, that I have to tell you about it anyway:

Dieter Koslar was an amateur racing cyclist from Cologne and it is fair to say, that he was very successful. After hanging up his wheels, he ran the cycling program of the local sport club, the PSV Köln, went on to direct and coach many german national champions and found the first professional cycling team in Cologne, Team Gerolsteiner. After his death the cycling team, then called Team Cologne, ended, too.

First up I have to confess: I am not sure if I like the book. But I am very, very glad I’ve read it. I have a rule about books: Every book gets a chance, but only for the first two chapters. If I am not curious for the third chapter, I stop reading the book, because I don’t ever want to feel obliged to read a book. This one made the cut, but it was very, very close!

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